DF Mexico

Wir sind aus größter Hitze in kalte Nächte gekommen. So ein Klimawechsel muss der Körper erst mal verkraften. Wir fahren nach Pueblo, Cholula zu den über 5000 m hohen Vulkanen Popocatépetl und Iztaccíhuatl Zoquapan, die zwischen den Städten Puebla und Mexiko-City liegen. Der POPO ist in einer Aktivphase und stößt ab und zu Rauch- und Aschewolken aus. Er kann nicht bestiegen werden, vielmehr gibt es eine 18 km Schutzzone um ihn herum. Der IZU kann bestiegen werden. Wir fahren über den Paso de Cortés (3650 m) und weiter zum Parkplatz La Joya auf 3950 m Höhe. Ich dachte, das ist eine einsame Sache. Weit gefehlt: es wimmelt von Bergsteiger jeglicher Couleur. Sie kommen vom Berg und wollen zum Berg. Nachts zwischen 2 h und 3 h brechen jede Menge Leute auf, mit Pickel, Wanderstöcke, Helmen, dicken Rucksäcken, warm eingepackt. Wichtig: die Stirnlampe. So gehen sie gruppenweise wie Perlenketten durch die Nacht, um den Vulkan zu besteigen. 

Wir wollen morgens einen 1-2 stündigen kleinen Aufstieg machen. Ich habe allerdings nachts sehr starke Kopfschmerzen bekommen, so dass Peter in der Frühe alleine loszieht, wunderschöne Fotos aufnimmt und nach seiner Rückkehr sofort den Berg runter und in mäßigere Höhen fährt.

Wenn Ihr aufmerksam die Nachrichten verfolgt, hört ihr, dass der Vulkan Fuego in Guatemala zwei Ausbrüche hat, Ortschaften unter der Asche begräbt und Todesfälle zu verzeichnen sind. Menschen sind auf der Flucht oder werden evakuiert. Wir waren auch in der Nähe des Vulkans (Antigua) und haben damals Foto’s vom Fuego in den Blog eingestellt.

Ich hoffe sehr, dass wir in unserer Zeit in Mexiko von Unwetter, Erdbeben, Vulkanausbruch verschont bleiben.

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cañones, aguas calientes, cactos y mar

28.05.2018

Liebe Freudinnen und Freunde, liebe Mitreisende,

wir verlangsamen! Das zeigt sich am Blog und der zögerlichen Berichterstattung. Uns wurde von anderen Reisenden immer wieder gesagt, wir seien zu schnell unterwegs, obwohl wir mit unserm Tempo zufrieden waren. Aber hier in Mexiko sind wir in der Tat länger an Plätzen. 

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Im Hochland von Mexico

Wir haben Nuray und Alfred mit Flocke (Hund) in San Miguel de Allende getroffen, aber auch Ken und Fio aus USA und Robert und Melanie mit ihrem Sohn Colin aus der Schweiz. Ein freudiges Wiedersehen.

Wir beginnen mit unserer Städtetour in San Miguel, 72 000 Einwohner, 1910 m hoch. Es ist ein schöner Ort mit steilen, engen, kopfsteingepflasterten Gassen und wunderbaren Kolonialbauten und Kirchen. Die UNESCO hat San Miguel zum Weltkulturerbe erklärt.

Kein Wunder, dass diese Stadt jede Menge Touristen anzieht. Auch wir bewegen uns zwei Tage durch die Stadt und schauen uns die verschiedenen Sehenswürdigkeiten an.

 

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Mexiko: von der Küste in die Berge...

Zunächst geht es weiter die Küste entlang mit kleinen Stopps und einem dreitägigen Stopp in Punta San Juan de Lima, einem kleinen mexikanischen Ferienort. Dort landen wir bei Helena, die mit Unterstützung von Familie und befreundeten Menschen einen Platz betreibt. Sie ist sehr herzlich, bitte uns in ihr Haus, bietet uns Früchte und typisches mexikanisches Essen an. Alles biologisch und die Tortillas aus alten indigenen Getreidesorten.

Unser Standplatz ist direkt am Meer. Die Wellen sind hoch und laut. so Das Baden gefährlich ist, weil der Sog der Wellen enorm stark ist. Und besonders schön ist, dass unzählige Pelikane auf der Jagd nach Fischen unterwegs sind. Sie gleiten ganz nahe an den sich aufbauenden Wellen entlang und stürzen sich pfeilgrad ins Wasser, tauchen auf, schlucken den ergatterten Fisch. Und das immer wieder, stundenlang. Wir sitzen davor und schauen begeistert zu; Peter mit der Kamera. Am Morgen kommen Fischer und werfen ihre Netze aus. Sie fangen damit die kleinen silbrigen Fische.

Wir feiern Peters Geburtstag. An diesem Tag zeigt sich die Störungsmeldung des ABS/EPS nicht, was er für ein Geburtstagsgeschenk hält.

Nach drei Nächten reißen wir uns los, verabschieden uns für diesen Reisabschnitt vom Pazifik und bewegen uns in die Berge Richtung Guadalajara. Zuvor besuchen wir die ca. 60 km entfernt gelegene Laguna de Chapala, Mexikos größter natürlicher See (82 km lang und durchschnittlich 28 km breit). Auf dem Weg dorthin ein Meer von Plastikplanen, unter denen Obst und Gemüse gezogen wird. Das Angebot ist vielseitig und bunt. Das Gemüse und Obst ist reif, warm und schmeckt wunderbar.

Wir stehen auf einem Platz am See, davor ein großes Schwimmbad. Der Platz kann viele Menschen aufnehmen. Sie kommen freitags mit Zelten, Kind, Hund und Kegeln, packen aus, grillen und feiern das Wochenende bis tief in die Nacht. Es kommt immer wieder zu interessanten Begegnungen mit den Einheimischen. Sie sind freundlich und interessiert und können es kaum fassen, dass wir aus Alemania kommen. Wir haben den ersten Mexikaner kennen gelernt, der deutsch spricht. Sonntagmittag erinnert nur noch der Müll an die Menschenmengen.

 

Nun, da Peter’s Geburtstag vorbei ist, kommen die Störmeldungen im Auto wieder häufiger. Die Auswirkungen sind beim Bremsen zu spüren und der Allrad lässt sich nicht einschalten. Das macht uns etwas unsicher, da wir hin und wieder den Allrad um frei zu kommen benötigen. Wir entschließen uns in Guadalajara eine Werkstatt aufzusuchen. Wir kommen gegen 10:00 h an, werden freundlich, zuvorkommend aufgenommen und direkt bedient. Nachdem die Sensoren ausgebaut und der Geber auf der Achse gereinigt wurde, können wir gegen 15:00 h die Werkstatt verlassen. Toi toi toi, bisher alles gut.

 

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Mexiko - aus den Bergen an den Pazifik

Heute sind wir in den Bundesstaat Oaxaca eingereist. Fleißige Mitreisende und -lesende wissen, dass wir zuvor in den Bundesstaaten Quintana Roo, Yucatán, Campeche und Chiapas waren.

Lt. Reiseführer (Reise Know-How, Mexiko Süden) ist die gleichnamige Hauptstadt eine Perle mexikanischer Städte. Sie liegt in einem Talkessel der Sierra Madre auf 1540 m Höhe. Das Klima ist ebenfalls ganzjährig frühlingshaft. Den Großteil der indigenen Bevölkerung stellen Zapoteken und Mixteken.

 

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Eindrücke aus der Region Chiapas

Unser nächstes Ziel ist Palenque im Bundesstaat Chiapas. Eingebettet im tropischen Regenwald liegen die angeblich schönsten Maya-Ruinen Südmexikos.

Kurz vor dem Parkeingang zu den Ruinen finden wir im Maya Bell einen Campground. So haben wir es morgens nicht weit in den Park. Wie erhofft sind wir mit die Ersten, die sich in die Mayastadt begeben.

Palenque stammt aus der klassischen Mayaperiode von 300 bis 900 n. Chr.. Seine Blütezeit erlebte dieses politische und religiöse Zentrum zwischen 650 und 750 n. Chr.. In der Zeit zwischen 750 und 900 n. Chr, lösten sich Mayastätten auf. Grund seien die politische Destabilisierung und langanhaltende ökologische Krisen. Palenque wurde um 810 von seinen Bewohnern verlassen. In der Folge verschlang der Urwald alles und überwucherte die Bauten mit Bäumen und Pflanzen. Erste Ausgrabungen fanden 1786 statt. Nach und nach zeigten sich die monumentalen Bauten in ihrer einzigartigen Schönheit.

Wir wandern durch die Anlage, erklimmen wieder hohe Stufen, haben schönes Licht für Fotos und genießen die anfängliche Ruhe um die Gebäude. Bald wird es ziemlich schwül-heiß.

Unser Reiseführer gibt detaillierte Angaben zu den einzelnen Teilen der Anlage, die wir uns gegenseitig vorlesen. So bekommen wir eine Ahnung vom früheren Leben der Mayavölker.

 

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Yukatan: Ruinas und Cenotes

Liebe Followers,

 

wir melden uns endlich on-tour zurück.

Nach einer kurzen, intensiven, schönen Zeit in Deutschland, landen wir Anfang Februar 2018 wieder in Cancún/Mexiko.

Unser erstes Ziel ist eine Reifenwerkstatt, deren Mitarbeiter die zuvor bestellten neuen Reifen montieren. Danach führt uns der Weg nach Xpu Ha zurück, ein Stellplatz an der Karibik. Dort treffen wir Vera und Dierck, mit denen wir bereits Weihnachten feierten.

Wir bleiben 1 ½ Wochen, in denen der Jetlag auskuriert, Freundschaften geschlossen oder vertieft werden und das Womo auf den neusten Stand gebracht wird.

 

 

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