Reiseeinträge 2015


Muchas Gracias

Liebe Mitreisenden

 

wir danken für die vielen Grüsse und Wünsche die wir zu Weihnachten, zum Neuen Jahr und zum Blog/Bilder über alle Medien erhalten haben.

Wir freuen uns über euer Interesse, dass ihr an uns denkt und im kommenden Jahr wieder mit dabei seid.

 

Euch allen einen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2016  -  vor allem bleibt gesund.

 

nos vemos Peter y Maria         🍸🍸🍸

 

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zurück in Argentinien

An der Grenze verabschieden wir uns von Elisabeth und Otto. Wir wollen zurück an die Ostküste zum Nationalpark Monte Leòn. Wir reisen in Argentinien ein und fahren auf Asphalt Richtung Rio Gallegos und weiter zum Park. Der ideale Tag zum Fahren, denn es regnet häufig. Wir kommen abends an und der Park ist verschlossen. Die Parkverwaltung befindet sich bei der Estancia Monte Leòn, so dass wir vorm Eingang übernachten – und Internet empfangen konnten. Zwar langsam aber immerhin!

Am Morgen wird uns gesagt, dass der Park wegen des Regens nicht befahrbar sei und wir gegen 13:00 h wieder kommen und fragen sollen.

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Über Puerto Natales zum Torres del Paine

 

 Alles subjektiv:

Die jungen Chilenen sind laut? Lebens-Froh? Auto-Narren?

Ich habe vor einiger Zeit über die Stille geschrieben. Heute will ich über  Lärm berichten.

 

Wann immer es geht, versuchen wir in größeren Städten einen Campingplatz oder freien und ruhigen Stellplatz zum Übernachten zu finden. Das ist nicht immer einfach. So müssen wir gelegentlich auch an ungünstigen Plätzen, z.B. an der „Waterfront“ auf einem Autoparkplatz übernachtet. Und ich sage Euch, es ist laut. Die jungen Männer tunen ihre Autos, motzen auf und beleuchten sie von unten. Damit röhren sie bis in die Morgenstunde durch die Gegend. Rauf und runter! Zwischendurch wird geparkt und gequatscht, wobei die laute Musik aus dem Autoradio übertönt werden muss. Wenn sie uns bemerken, grüssen sie freundlich und sind offensichtlich der Meinung, die Musik müsse uns doch auch gefallen!?

 

Am Morgen - wir wollen früh aufstehen -, kommt gegen 5 h ein Auto angedröhnt und stellt sich in die hintere Ecke des Platzes. (Wir haben den Eindruck, das Jungvolk will uns diesmal nicht stören. Haha.)

Bevor der Motor abgestellt wird, hören wir noch „Formel-1-Geröhre“ und dann die aufgedrehte Musik. Die Unterhaltung samt Musik geht ca. 1 Stunde. Der Sonnenaufgang ist grandios und sehenswert. Das genießen sie mit irgendwelchen Flaschen in der Hand. Dann verziehen sich alle wieder ins Auto und sind weg.

Grad sind die Jungs und Mädels abgedüst, kommt das nächste Auto. Jetzt wird direkt am Wasser geparkt, in unserer Nähe. Zwei Jungs sehen mich auf dem Weg zur Müllentsorgung und Fragen mich auf Englisch, wie es mir geht. Ich bedanke mich für die Nachfrage und wünsche ihnen Feliz Navidad. Wieder laute Musik, lautes Palavern aber es war immerhin schon 7:30 h. Aber heute ist es uns egal. Wir fahren los Richtung Nationalpark Torres del Peine  - nach Puerto Natales.

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Königspinguine, Puenta Arenas und WEihnachten

Wir sind wieder in Chile. Dieses Länderhopping zwischen Chile und Argentinien gehört allmählich zum Alltag und die strengen Fruchtkontrollen bei der Einfahrt nach Chile auch. Wenn wir einkaufen, dann immer mit dem Gedanken an den nächsten Grenzübertritt. Da Peter und ich nicht sehr zielorientiert unterwegs sind, kann es vorkommen, dass wir zu viel oder zu wenig zum Essen haben. Wenn wir unerlaubte Lebensmittel dabei haben, stehen wir vor oder hinter der Grenze und kochen. Diesmal sind die Kontrolleure sehr streng  haben sogar einen Hund dabei, der ins WOMO zum Schnüffeln soll. Wir wehren uns dagegen mit meiner Tierhaarallergie (das ist getestet!) und das wird auch akzeptiert. 

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Biber Blog

Heute geht’s um Biber und wie der Blog entsteht...

 

 

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Estancia Haberton

Der heutige Tag gehört der Vergangenheit der Familie Bridges, die der anglikanischen Kirche angehörten und hier lebende Indianer missionierten (1870). Thomas Bridges hatte bereits bei einem vorhergehenden Aufenthalt auf den Falklandinseln die Sprache der Yámana-Indianer gelernt, um später ein Wörterbuch darüber zu verfassen. Die Sprachkenntnisse waren beste Voraussetzung für seine Missionierung.

 

Nach seinem Abschied schenkte ihm Präsident Julio A. Roca 20 000 Hektar Land, auf der die Estancia Haberton gegründet wurde. Heute wird der Betrieb in der 6. Generation weiter geführt.

 

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21 614  kilometer away from home

 

21 614 km gefahrene Kilometer von zu Hause weg und am südlichsten Punkt unserer Reise. Wir sind auf dem 56.  Breitengrad... fast mit Blick auf das Kap Horn (um die Ecke)  Die Sonne geht gegen 22:30 h unter und um 4:30 auf.   

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(O)Upsala

Irgendwie sind wir morgens über die Vielzahl der Autos und Kleinbusse verwundert, die Touristen anschleppen, die das Gleiche wollen wie wir. Das Boot ist fast voll, ca. 60 Leute! Der See ist ziemlich wild und turbulent und nach einer Weile fangen Leute an... na ja, das könnt ihr Euch ja vorstellen.

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Auf zu den Gletschern - Nationalpark Los Glaciares

Morgens ging es zu unserem nächsten Ziel am Lago Argentino, dem drittgrößte See Argentiniens. Super Asphaltstraße, leise, bequem, wunderbar leer, fast zum Einschlafen. Nicht lachen! Wenn Ihr mal Stunde um Stunde Pistenstraßen gefahren seid, dann wisst Ihr eine ordentliche Asphaltstraße zu schätzen! Beim Planen des Womos fand ich rückenschonende Autositze wichtig. Schwingsitze? Braucht man/frau sowas?? Jaaa, wir hier schon, denn die Stöße auf den Rücken sind nicht unerheblich. Jetzt könnt Ihr denken, dann fahrt doch langsamer oder nehmt Asphalt. Noch langsamer würde bedeuten, dass jede Welle ausgefahren wird, was sowieso immer wieder erforderlich ist. Wir haben aber festgestellt, dass das „etwas schneller fahren“ wie surfen über  Wellen ist und uns stückweise gut und ruhiger vorwärts bringt. Ich schätze, dass ca. 70% der Strassen nicht asphaltiert sind. Es wird allerdings viel gebaut. Wenn alle Strassen asphaltiert sind, werden die Massen zu den überragend schönen Teilen des Landes rauschen.

 

OK. El Calafate ist nur 220 km weit weg, so dass wir bald dort ankommen.

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Mekka des Trekkings - El Chalten im Parque Nacional Los Galciares

Dieser Park ist größtenteils für normale BesucherInnen ,d.h für nicht professionelle Bergsteiger/Innen, unzugänglich. Wir sind im Nordteil in dem Ort El Chalten gelandet, dessen Attraktion die Bergwelt mit dem allgegenwärtigen Cerro Fitz Roy und Cerro Torre ausmacht. Lt. Reiseführer wurde El Chalten erst im Jahr 1985 gegründet, um „in dieser Region die territorialen Ansprüche Argentiniens gegenüber Chile durchzusetzen“. Heute treffen sich Elitekletterer/Innen und Wanderlustige aus aller Welt ... und wir jetzt auch ... also wanderlustig!

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Bremsanzeige im Dauerbetrieb

Wir entscheiden, dass wir auf weitere Tage und Wanderungen im Park verzichten. Das Problem mit den Bremsen beunruhigt uns zu sehr. Vor dem Hauptgebäude der Parkverwaltung verbringen wir 3 Stunden mit super langsamen Internetabfragen, wo sich eine Daimlerwerkstatt befinden könnte. Außerdem kriecht Peter unter das Auto und fotografiert einen Schlauch für Frank, der aus der Halterung gebrochen ist, ob er abgerissen oder wirklich nur als Überlauf dient. Letzteres kann uns Frank per Whatsapp zu unserer Erleichterung bestätigen.

Nach einigem Hin und Her auch mit Hilfe Lauras von der Parkverwaltung,  die uns 2 freie Werkstätte nennt, verlassen wir den Park Perito Moreno mit dem Ziel des 250 km entfernten Ortes Gobernador Gregores. Die Daimlerniederlassungen sind alle über 800 km weit weg, im Norden oder ganz im Süden! Das ist uns zu weit oder die falsche Richtung. Mit einer Handskizze von Laura ausgerüstet machen wir uns auf den weiten Weg.

Werkstatt gefunden! Leider kann der Betreiber keine Bremsbelege wechseln, weil das Auto zu hoch ist und nicht in die Werkstatt passt. Wir sollen zu Zoto im Außenbezirk. Wieder gute Beschreibung und gefunden, aber niemand da! Es  ist immerhin schon 19:00 h.

Während wir besprechen am nächsten Morgen wieder zu kommen, nähert sich ein Mann im Auto. Er sagt, er habe uns gesehen und sein  Chef komme gleich. Dies geschah dann auch ziemlich schnell.

Peter hatte sich zuvor seine Probleme mit den Bremsen in Spanisch (Fachsprache Werkstatt/Auto) aufgeschrieben (el ferro del freno – argeninisch: pastilla (ll=sch) del freno). Chef Zoto sagt nach Untersuchung der Bremsbeläge, dass diese gut (!) sind und nicht das Problem. Peter und Zoto liegen dann gemeinsam unter dem Auto und es geht sehr lebhaft zu.

Letztlich ist es das Kabel zum Sensor, welches durch einen Steinschlag beschädigt und defekt war. Nachdem das Kabel zusammengezwirbelt wird, geht das Warnsignal am Display aus. Super und geniale Lösung, zumal wir zwar für die Vorderachse Bremsbeläge dabei haben aber nicht für die Hinterachse! Er gibt Peter noch den Tipp des „Langsam-fahrens“ auf den Pisten, aber hier geht eh nichts schnell. Das Kabel sollen wir in Chile  tauschen denn in Argentinien sei das viel zu teuer.

Wir sind auf jeden Fall sehr dankbar, dass uns recht unkonventionell und zu später Stunde geholfen wird. Zoto will nicht mal Geld für die Reparatur, bekommt aber trotzdem ein gutes Trinkgeld.

Wir fahren glücklich und erleichtert weiter und übernachten in einer ruhigen Ecke am Lago Cardiel.    

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Perito Moreno - Stille, Flora und Fauna

Die Sehnsucht nach Ruhe oder Stille haben wir alle zeitweise. Oder? Keine Autos, kein Flieger, keine Baustellen, keine permanente Geräuschkulisse usw. .., gute Luft , keine Verpflichtungen und kein MUSS.

 

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Wind, Heuschrecken und Naturpark

Kennt Ihr das? Sich nachts Sorgen machen, statt zu schlafen?

Ich bin sehr gut im Sorgen-machen!

Gestern hatte mir Peter die Windfähnchen auf der Wetterkarte erklärt, kleine harmlose Piktogramme, die Windstärke 7-8, böig, zunehmend und gegen Morgen abfallend verheißen. Aber davon habe ich bereits geschrieben. Nun ist es 2:30 h und ich sitze hier und passe auf, dass nichts passiert. Ich kann nicht schlafen, weil der Wind immer stärker ums WOMO pfeift, es zum Schwanken bringt und die Wellen des See’s gegen das nahe Ufer klatschen. Jetzt ist die Idylle hin.

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Skypen erfolgreich- und auf zu den Manos...

Das Skypen mit Lennards Familie hat geklappt: Nach ½ stündiger erfolgloser Vorarbeit am argentinischen PC hat der Betreiber uns tatsächlich seinen Internetzugang bekannt gegeben, so dass wir mit Peters Laptop skypen konnten. Die Tage zuvor hatte er uns gesagt, dass dies nicht möglich sei...  Na gut. Es war schön, die Kleine zu sehen, die in den letzten Wochen wieder einen Entwicklungsschub gemacht hat. In Gedanken waren wir bei der Geburtstagsfeier mit dabei...

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Pflegeprogramme und Warten auf das Einjährige ...

Wir haben beschlossen bis Samstag in Los Antiguos zu bleiben, denn wenn wir weiter fahren kommen wir wieder in die Pampa, in die Berge, in die Einsamkeit, wo keine Funk- oder Strommasten mehr stehen und schon gar keine Internetmöglichkeiten vorhanden sind. Und wir wollen auf keinen Fall das Spypen am Samstag mit unserer Enkeltochter – sie wird 1 Jahr alt - und der Familie verpassen.

Donnerstags kam hier eine Kindergruppe an. Da wurde es auf dem Platz in den Sanitärräumen lebhaft! Die kiddys waren u.E. im Vorschulalter. Abends gegen 23:00 h wurde ein Lagerfeuer angezündet und gesungen. Und morgens um 2:00 h sind auch argentinische Kinder müde.

 

Im Ort kennen uns inzwischen die Leute. Wegen des freien WIFI sitzen wir oft im Lokal eines holländisch abstammenden Argentiniers, der mit uns versucht Deutsch zu sprechen.

 

Die Ruhetage nutzen wir für die Pflege von uns, der Wäsche, dem WOMO, dem Auto. Alles verstaubt und verwackelt! Es wird geputzt, gewaschen, gedichtet und geölt. Was und wo, könnt Ihr Euch selbst aussuchen.

Morgen Samstag werden wir gegen 10:30 h versuchen, Kontakt nach Deutschland zu bekommen. Dort ist es dann ca. 15:30 h. Dann kaufen wir für ein paar Tage Lebensmittel ein und fahren auf der Ruta 40 Richtung Nationalpark Perito Moreno. Unterwegs sind verschiedene Haltepunkte vorgesehen, z.B. Cueva de las Manos Pintadas.....

 

Wir melden uns, sobald es wieder möglich ist.

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Reisebekanntschaften

Wegbegleitung nach Chile Chico (Grenzübergang Chile/Argentinien) und Los Antiguos (direkt hinter der Grenze in Argentinien).

 

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Marmor, Berge und mehr

Hallo ihr Lieben, schreibt uns ab und zu, wir freuen uns darüber...

Gefällt Euch unser Blog nicht? Was findet Ihr besonders interessant, was fehlt Euch?

 

Heute geht es um WOMO-Weicheier und

wir zahlen den Preis endloser Schotterpistenfahrten zugunsten wunderschöner Landschaften und enorme Gebirgsformationen...

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Carretera Austral und Mate

Den Mittwochvormittag haben wir damit verbracht, im eiskalten Internetcafé zu sitzen und unsere Bilder und weitere Texte auf www.kraus-on-tour.de einzustellen. Hoffentlich hatte Ihr alle Eure Freude damit. Seither sind wir ca. 90 km Schotterpiste gefahren, um zum nächsten Nationalpark zu kommen. Das waren nicht etwa eine kleine Strasse, sondern die „Carretera Austral“, die zwar ausgebaut wird, aber –zumindest teilweise – extrem verfahren (Wellblechpiste) und gelöchert ist. Wir hüpfen und schlingern im Auto herum, die Backen schwingen und das Geschirr klirrt. Alle muss ordentlich verstaut und zu sein, sonst geht gar nichts.

Die Fahrt ging von Fortuleufu weiter in den Süden. Nach stundenlangem Regen ist mittags die Sonne durchgebrochen, so dass wir eine Pause an einem wilden Fluss einlegten. In Puerto Puyuhuapi haben wir versucht auf einem Campingplatz unterzukommen. Diese waren entweder geschlossen oder so mini, dass man höchstens mit Fahrrad und 2-Mann-Zelt unterkommen kann. Mit unserem doch recht hohen WOMO hatten wir keine Chance. Wir fragten um Erlaubnis und durfte uns auf den Parkplatz vorm Haus zum Übernachten stellen – und haben somit das pralle Familienleben mitbekommen.

Puerto Puyuhuapi  liegt am Nordufer eines Fjords und ist erst 1935 von vier sudetendeutschen Junggesellen gegründet worden. So begegnen uns beim Durschlaufen des kleinen Dorfes jede Menge deutscher Namen: Ludwig, Otto, Hosteria Alemana, Cafe Rossbach und den Namen einer der Gründer Walter Hoppendietzel.

Am nächsten Tag, es regnet weiter, setzen wir unseren Weg Richtung Coihaique, einer recht großen Stadt mit 500 000 Einwohnern fort. Unterwegs fahren wir durch riesige Flächen von Farn- und Lianen in rechts und links undurchdringbarem Urwald. Später wechselt die Landschaft in sattes Grün mit Unmengen von blühenden Butterblumen, Fuchsien, Bambus und der Nalca-Pflanzen, deren Blätter wie riesige Rhabarber aussehen, aber keine sind. Rot blühende Feuerbäumen ziehen sich über ganze Berghänge – und wenn es nicht zu sehr geregnet hätte, könntet ihr Fotos bewundern; das Licht war leider zu schlecht. Die Landschaft ähnelt zeitweise dem Allgäu, nur dass waschechte Gauchos die Rinder mit ihren Pferden in die Gehege treiben (Das zu gibt es Fotos).

Gegen Abend haben wir ca. 30 km vor Coihaique einen Campingplatz gefunden, der das Angebot des Wäschewaschens, heissen Duschen und selbstgebackenes Brot hat, das wir unbedingt nutzen wollen. Wir stehen auf einer grünen Wiese, unweit von Kühen und Schafen in absoluter Ruhe. Peter hat sich bereits als Gaucho beim Schafetreiben bewährt. Zwei Lämmer werden zur Parilla (Grill) verkauft.

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Ankunft in Chile

Wir sind in Chile (Futaleufü) angekommen. Wir haben nach einigen schönen Tagen im Nationalpark beschlossen, die Seite (das Land) zu wechseln, um uns dort interessante Nationalparks anzusehen. Diese wollen wir besuchen bevor die Saison beginnt, denn sowohl die Argentinier als auch die Chilenen haben Dez./Jan./Feb. frei und sind unterwegs. Der Grenzübergang war problemlos – eben vielerlei Formulare. Auf der chilenischen Seite hatten wir eine strenge Fruchtkontrolle. Obwohl wir Einschlägiges verkocht, gegessen, eingefroren haben und der Kühlschrank quasi leer war, wurde noch ein verschweißtes Packet mit Salami und unsere Ingwer-Knollen, eine übersehene Zitrone „Kassiert“. Der nette Chilene hat sogar unter unsere Matratze geguckt!!!

Die letzten Tage hat es nachts und auch tagsüber viel geregnet. Letzte Nacht hat es in den höheren Lagen geschneit. Die Berge waren überzuckert. Es sind ca. 10 Grad, aber der heftige Wind lässt alles kälter erscheinen.

In Chile soll das Handy und Internet Zugang lebenswichtig sein und wir haben auch schon ein Internetcafé entdeckt, so dass wir morgen früh die fehlenden Bilder einstellen können.

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Parque National de Los Alerces

Wir sind  im Paradies gelandet: Im Parque Nactional de Los Alerces.

 

Wir stehen auf einem kostenfreien Campingplatz der Parkverwaltung, der leer ist, direkt am See Rivadavia. Vor uns das Panorama großer Berge, der Anfang (Ostseite) der Anden und sie werden noch höher. Nachdem wir gestern und heute fast 600 km quer durchs Land gefahren sind, also von der heißen Küste in der Nähe von Trelew über die Ruta 25 über Paso Indos (Parkplatz Tanke geschlafen), Richtung Esquel zum Nationalpark. Wir sehen nach einer eher kargen Landschaft aus Steppe und Pampa die Berge mit ihren schneebedeckten Gipfel immer näher kommen. Hier ist das Wetter nicht mehr ganz so gut, aber mittags strahlt wieder die Sonne und läßt das frische Grün und den weissen Schnee auf den Gipfeln leuchten.

Inzwischen ist es kurz vor 20:00 h und immer noch super hell. Wenn die Sonne untergeht, brennt der Himmel.

 

Liebe Mitreisende auf dem anderen Kontinent, wir hoffen immer noch auf einen anständigen Internetzugang, damit ihr dies alles lesen könnt und die Bilder anschauen. Ab und zu haben wir bei Telefonzugang (selten!) die Möglichkeit whatsapp zu schreiben, was wir vorwiegend mit unseren Jungs und deren Familien tun. Wie erhalten auch verschiedentlich Gästebucheintragungen über mail von Euch und freuen uns sehr darüber. Sobald wir wieder längerfristig guten Internetzugang haben, antworten wir. 

 

Bilder folgen im Album wenn wir besseres Internet haben.

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Probleme gelöst ?!

Donnerstag, der 12.11.15 war für uns ein super Tag. Wir wollten drei Dinge erledigen, was uns in Trelew alles gelungen ist.

Dafür sind wir sehr früh vom Pinguinparkplatz in Punta Tombo los gefahren. Es sollte

 

1.    ein Steinschlag mit Riss in der Frontscheibe ausgebessert werden, der auf der letzten Fahrt auf Schotterpiste entstanden ist.

2.    Peter wollte erneut versuchen das Gasproblem zu lösen (!)

3.    Es musste unbedingt Wäsche gewaschen werden.

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Punta Tombo

Gestern Abend sind wir in Punta Tombo gelandet; relativ spät. Kein Wechsel der Bremsbeläge. Nachdem wir eine Weile keine Schotterpiste gefahren sind, hat sich die Anzeige wieder eingekriegt und ist nicht mehr aufgeleuchtet.

Dafür haben wir abends festgestellt, dass durch einen Steinschlag die Frontscheibe angerissen ist.

Ich verstehe jetzt, dass ich keinen Urlaub habe, sondern eine Reise mache, bei der ständig irgend etwas passiert: keine Wasser mehr, wo kann die Toilette entsorgt werden? Die Geschichte mit dem Gas kennt der/die interessierte Leserin bereits. Und die Wäsche ist immer noch nicht gewaschen, Gestern bei der Lavanderia hieß es, wir müssten die Wäsche manana abgeben und am Folgetag abholen. Aber da wollten wir schon weiter sein.

Auf jeden Fall konnten wir auf dem Parkplatz der „A’rea Natural Protegido Punta Tombo“ übernachten und sind morgens in aller Frühe an die Küste gelaufen, um eine riesige Pinguinkolonie zu besuchen. Lt. Reiseführer sollen sich dort in der Zeit zwischen Mitte September und Mitte März eine halbe Million Magellanpinguine (Spheniscus magallanes) treffen. So viele haben wir nicht gesehen, aber einige Hunderte. Unglaublich!!  Es gab einen Weg, der durch das weite Gelände führte, den die Menschen unbedingt benutzen sollten, jedoch die Pinguine ebenfalls nutzten. Sie liefen also neben uns her oder kreuzen den Weg in beide Richtungen. Teilweise wird gebrütet. Am Morgen lagen die meisten Tiere in ihren Höhlen und es war ein Bild für die Götter, wie sie nach und nach den Tag begrüßt haben und ihre Köpfe hoch gereckt haben und  dann gen Meer gewatschelt sind. Außerdem sahen wir wieder Strausse, Guanaco’s, Mara’s, Möwen und andere große Vögel. Wir waren sehr lange in der Kolonie und haben Fotos für Euch gemacht. Danach haben wir beschlossen, den Tag noch vor Ort zu verbringen, um abends nochmals zu den Tieren gehen zu können. Dafür mussten wir ab 11:00 h Massen von Bussen und Besucher/innen ertragen. Um 16:00 h war der Spuk vorbei und Stille kehrte auf dem Gelände ein. Noch eine Nacht auf dem Parkplatz. Wenn die Pinguine aufhören miteinander laut zu kommunizieren (ich weiß gar nicht, wie diese Laute zu beschreiben sind, aber der Lärm ist ohrenbetäubend), ist es sehr still. Neben uns steht noch ein WOMO.

Ich hoffe, dass wir morgen wieder einmal Internetzugang haben.    

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Auf der Suche nach Gold!!!??? ... nein nach Gas...

Ja, Martina, das Gasproblem beschäftigte uns seit Tagen und ist noch nicht gelöst. Unsere Reiseziele orientierten sich in den letzten Tagen an evtl. Tankstellen, die eventuell Propangas führten. Teilweise gab es die Tankstelle gar nicht mehr!!!

Ich habe folgendes gelernt: es gibt eine Gasflasche, einen Flaschentank und einen Tank. Wir haben einen Tank. Es gibt Erdgas, das hier überall in Autos getankt wird, geht aber nicht bei uns. Wir benötigen Propangas.  Wir führen jede Menge Adapter mit uns, aber keiner ist mit den argentinischen System kompatibel, damit überhaupt Gas in den Tank gefüllt werden kann.

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Erste Tage

Am Montag, den 02. November 2015 bin ich morgens um 8:00 h in Buenos Aires  gelandet. Als ich aus der Abfertigungshalle heraus kam standen Unmengen von Menschen mit Schildern in der Hand da, um an ihre Gäste zu kommen. Ich fragte mich, ob Peter auch diese Idee hatte

 

– und siehe da, er stand mit erhobener Hand und Handy und das Display zeigte: Maria!

 

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Mein Seetagebuch ( in 3 Akten für Leseratten)

1 Tage der Ruhe

2 Tage des Wartens

3 Südamerika wir kommen

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Auf See (4)

So, Ihr Lieben,

Peter ist in Montevideo angekommen (heute 26.10.15), fast fahrplanmäßig, obwohl es zunächst nicht so aussah. Ich hatte deshalb meinen Flug auf 01.11.15 verschoben.  Aber so kann Peter in Ruhe vom Schiff fahren. Der Weg mit dem WOMO von Montevideo bis Buenos Aires ist weit und schließlich will/soll er mich am 02.11. dort am Flughafen abholen. Wir melden uns von dort.

Maria

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auf See (3)

Liebe Freundinnen und Freunde und alle die im Geiste mit uns fahren...

Peter ist nun seit gestern tatsächlich auf dem Weg nach Brasilien. Er schreibt: " Von geplanten 3,5 Wochen bin ich bis Freitag (16.10.15) dann 4 Wochen auf dem Schiff und bis zur Ankunft werden es wohl 6 Wochen sein. Es scheint dies der "Lumpensammler" der Grimaldi-Schiffe zu sein und der neue Verspätungsrekord auf dieser Strecke gehört uns..." Die Fahrt über den Nord-Atlantik dauert 1 Woche. Ihr könnt den Frachter im Internet unter Grande San Paolo beobachten. Peter schreibt, dass es ihm gut geht!

Grüße Maria

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auf See (2)

" Betrittst Du ein Frachtschiff... lass alle Hoffnung fahren..."

Das schreibt Peter am 12.10.15!! Verständlich, denn es geht hin und her: von Dakar nach Conacry  (Guinea) und wieder zurück nach Dakar und nun seit gestern wieder in Conakry.  Für diejenigen, die auf dem Schiff sind und gerne in Montevideo ankommen möchten, eine ziemliche Belastung. Der Fahrplan ist schon längst nicht mehr gültig und der zeitliche Puffer ebenfalls aufgebraucht. Die Passagiere sind alle genervt; der Tischwein geht aus! Es ist heiß, 90% Luftfeuchtigkeit. Es darf niemand von Bord wegen Ebolagefahr. Das ist wirklich ein Abenteuer!!

Ich hoffe, dass das Schiff die nächsten Tage in Freetown (Sierra Leone) anlegt und dann den Schlenker nach Südamerika schafft. Ich habe keine Lust tagelang alleine in Buenos Aires zu sein.

Das ist alles sehr spannend, müsste es für mich nicht sein, aber irgendwie wird sich alles auflösen ... Grüße Maria

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auf see (1)

Im Containerschiff unterwegs....

Peter kommt nicht ins Internet und hat gerade mit mir telefoniert, was tagelang nicht möglich war...

Er ist jetzt ca. 9 Tage auf See und fährt im Moment (So, den27.09.15, 10:30 h) an den Kanaren vorbei. Der Weg führt weiter in den Senegal, Gambia und Sierra Leone und irgendwann weg von Afrika rüber nach Südamerika. Das Schiff hat momentan drei Tage Verspätung.

Es geht ihm gut, es sind nette Menschen an Bord - ich glaube das Schiff ist für 8 Passagiere ausgelegt. Es gibt inzwischen eine gewisse Routine im Alltag; tagestrukturierend sind die Essenzeiten. Essen hält halt Leib und Seele zusammen - meistens jedenfalls!

Grüße Maria

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Ankunft Antwerpen

Nach einer entspannten Anreise über Frankfurt bin ich am Mittwoch Abend in Antwerpen angekommen. Ich möchte bei dieser Gelegenheit meinem Freund Lothar für seine Gastfreundschaft bis Mittwoch danken. Den aufgegessenen Kuchen und das entwendete Bier werde ich zu gegebener Zeit wieder gut machen.

Antwerpen hat mich nicht ganz so freundlich empfangen. Die angegeben Ausfahrt war gesperrt, der Stellplatz lies kurz vor meiner Ankunft die Schranke runter und es regnete. 



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Wolfe zu Besuch

Heute Nachmittag hat mich mein Freund Wolfe besucht. Er möchte sich von mir verabschieden jedoch nicht weil wir verreisen sondern er geht auf Hochzeitsreise mit Lioba !!

- Wie schön.

Da freuen wir uns und auf ein Wiedersehen im neuen Jahr



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etwas anderes

Ich möchte euch mal eines meiner Lieblingslieder als Video vorstellen. seit vielen Jahren höre ich es gelegentlich und freue mich an der puren Lebensfreude und tiefem Leid, der Anteilnahme am Los der anderen und nicht zuletzt am rhythmischen musikalischem Vortrag. Viel Spass Peter


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Bimo ist bereit

Ok, bis heute hat es sich innerlich und äußerlich doch noch etwas entwickelt - will sagen, das eine oder andere Zubehör hat Einzug gehalten und ein paar Narben zeugen von etwas Übermut. Schlussendlich ist es reifer geworden und bereit für unsere erste große Reise nach Südamerika.


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