La Serena - Punta Choros - Barranquilla – Copiapó –Paso de San  Francisco (Laguna Santa Rosa; Laguna Verde... (von Chile nach Argentinien)

 

Hier hilft auch der Allrad nicht mehr...

Gestern Abend beim Suchen eines Übernachtungsplatzes in den Sanddünen am Meer will Peter es endlich wissen. Er hat sich mit dem WOMO beim Rückwärtsfahren in den Sand eingegraben. Da hilft auch der Allrad nicht mehr. Und wir Mädels wollen die mehr als 5 t nicht schieben. Es geht weder vorwärts noch rückwärts. Ihr habt es sicherlich selbst schon erlebt. Die Schippe und die Anfahrhilfen müssen hervorgeholt werden. Und es klappt: die Räder fassen und das Auto ist frei.

 

Wir übernachten am Strand von Punto Choros, um morgens mit einem der ersten Boote auf die vorgelagerten Inseln raus zu fahren. Und wir fahren in Gesellschaft vom mindestens 20 Booten, voll besetzt mit Touris raus um Seelöwen, Robben, Pelikane, Möwen und Humboldt-Pinguine.

 

Die Landschaft in der Atacama ist sehr karg. Lediglich einige Kakteen-sorten wachsen noch. Unterwegs sehen wir Ziegen und Esel, die sich an dem Bisschen, was es in der Natur gibt, laben.

Martin, die Kakteenfotos sind für Dich!!!

 

Wir werden am nächsten Tag zum Paso de San Francisco (4728 fahren),nachdem uns die letzte Passüberquerung sehr viel Spass bereitet hat.

Zuvor wollen wir ein letztes Mal an den Pacific, am Meer entlang bis Copiapó fahren. Landschaftlich ist es sehr interessant, riesige Weite, schöne Buchten und Strande aber sehr karg. Das hat auch seinen Reiz. Impulsiv biegt Peter zu dem Ort Barranquilla ab und wir tauchen in eine andere Welt ein. Eine Mischung zwischen Einheimischen und chilenischen Touristen. Bretterhäuser in einfachster Bauweise, Wellblechhütten am Hang; alles eng und äußerst simpel. Und wir mitten drin mit unserem Luxushaus. Wir kommen wegen der Enge der Strasse nicht weiter, so dass Peter das Auto an die Häuser rückt und zu den Buden strebt, die den Markt darstellen sollen. Wir werden ausgiebig betrachtet und kommentiert. Frauen in meiner Größe gibt es hier nicht so oft. Aber alle sind freundlich. Wir kaufen bei einem Fischer eine Dorade, die er fachgerecht filetiert. Wir sind hin und weg. Ebenso kaufen wir von einem Mann Eier, die er mir in die Schüssel schmeißt, dass sie eine Macke kriegen. Ich sage „despacio “ und lege ihm die kaputten Eier zurück auf seinen Karton. Die Reste der Fische fressen die Katzen oder die Pelikane, die sich in großer Zahl im Wasser vor den Buden tummeln. Irgendwie unheimlich!

Peter wühlt sich mit dem Auto aus der Uferstraße  (Vorsicht vor den

hängenden Kabeln) und wir fahren zum Strand. Dort kocht er unser Mittagessen: Gemüsereis mit Fisch. Sehr lecker.

 

Anschließend geht es los zur Südzufahrt zum Paso El San Francisco. Der Weg führt uns durch die Stadt Copiapò, in der wir uns mit Artikel versorgen, die es in Argentinien nicht gibt z.B. Frischkäse, Naturjoghurt, dunkleres Brot. Wir finden sogar von Hengstenberg Gurken (Knacks) bei denen ich nicht widerstehen kann.

 

Also ab in die Berge und die Abendsonne beleuchtet sie in allen Farben. Das Licht zum Fotografieren ist super. Der Mond ist ebenfalls von der Partie. Wir bewegen und auf die Berge Cerro Ermitaño (6187 m), Cerro Tres Cruces (6749), Cerro Ojos de Salado (6893 m höchster Berg und höchster Vulkan in Chile) zu und bei jeder Kurve sehen wir neue Fels- und Farbkombinationen. Da kann einem die Luft schon von der Schönheit der Berge wegbleiben.

Eigentlich wollen wir es bis zur Laguna Santa Rosa schaffen und dort übernachten. Aber die Strassen sind pures Waschbrett und wir kommen nur langsam vorwärts. Bevor es Nacht wird, finden wir neben der Strasse eine Zufahrtsmöglichkeit zu einem Übernachtungsplatz. Renate baut zur Begrüßung ein Steinmännchen. Obwohl absolute Ruhe herrscht ist nachts ziemlich viel los, denn Peter versucht den Sternenhimmel – die Milchstraße, das Kreuz des Südens – aufzunehmen.

Morgens wecke ich kurz nach 7:00 h Renate und Peter, denn wir wollen das Morgenlicht für die weitere Fahrt in die Berge nutzen. Die Fahrt ist super und das Grün der Laguna Santa Rosa und später der Laguna Verde ist unvergleichlich.  Teile der grünen und blauen Lagunen sind mit weissen Salzflächen umgeben und teilweise bedeckt.

Leider passiert uns ein Missgeschick. Wir verlassen uns auf den Reiseführer, der uns auf die chilenische Ausreise kurz vor der Grenze hinweist. Sie wurde aufgegeben und 120 km ins Landesinnere verlegt. D.h. auf der abenteuerlichen Piste zurück und die Formalitäten erledigen. Das ist für alle ganz schön nervig.

Ob wir das letzte Stück über den Pass überhaupt schaffen, könnt Ihr im nächsten Teil lesen....

 

 

Gewinnchancen für unsere Freunde und Freundinnen ....

 

Du kannst eine einwöchige Reise mit uns im WOMO ( Schlafen und Essen) gewinnen, wenn Du uns bis zum 15. März 2016

die richtige Lösung folgender Frage zusendet:

 

Was brauchen wir am meisten – sozusagen unentwegt – in unserem Wohnmobilalltag???

 

Lass Deine Fantasie walten. Im Text gibt es keine Hinweise!!!

 

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

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Kommentare: 4
  • #1

    Franky (Montag, 22 Februar 2016 19:27)

    Hier kommt die Lösung :-) gute Laune
    mhhh ne das kann es nicht sein denn die habt Ihr immer dabei..wie sieht es mit der Land und Straßenkarte aus?? Denke Die braucht Ihr am Meisten.
    Wie oft darf man denn bei dem Gewinnspiel teilnehmen? Und wenn ich gewonnen habe (und davon gehe ich aus) wieviel Personen darf ich mitbringen :-)))))

  • #2

    Maria (Mittwoch, 24 Februar 2016 02:11)

    Hallo Frank,
    wir wollen es nicht übertreiben. Sonst können nur die Gewinnenden los fahren und für uns ist kein Platz mehr. Wenn Du das Ergebnis weißt und es ist richtig, dann darfst Du eine Woche mitfahren! Alles klar!

    Dann rate mal!
    Besos Maria

  • #3

    Wolfe (Mittwoch, 24 Februar 2016 23:04)

    Geduld....

  • #4

    Norman (Sonntag, 06 März 2016 12:34)

    Internet ;)

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