Isla  Grande de Chiloe - Castro - Puerto Mont - Llanquihue - Lago Ranco      

Jetzt könnt ihr uns schneller finden...

 

Wir sind offen für die Vorschläge unserer Söhne. Immer wieder bekommen wir von ihnen  Anregungen, wie wir dies oder jenes besser oder lesbarer gestalten könnten. Das nehmen wir auf. So versuchen wir zukünftig eine kleine Landkarte an den Anfang des Blogs zu stellen, damit alle wissen, von welcher Gegend oder Stadt wir sprechen (Bildchen zum Vergrößern anklicken). In den Kommentaren kam hin und wieder, dass es schwierig sei, die beschriebenen Ort zu finden. Nun hoffen wir, dass dies mit der Änderung leichter wird.

 

Isala la Grande Chiloé – Castro –Porto Montt -  Llanquihue – Lago Rinco

 

Wir entschließen uns eine Daimler Werkstatt in Llanquihue anzufahren, die sowieso auf unserer Strecke liegt. Wir greifen auf den Tipp von Jens zurück. Es ist Sonntag und wir haben noch genügend Zeit, deshalb besuchen wir zuvor die Hauptstadt Castro mit ihrer schönen Kirche und den beindruckenden, bunten Häusern auf Stelzen an der Küste. Die Fischer sollen bei Wasserhochstand mit ihren Booten direkt unter das Haus gefahren sein. Inzwischen haben Touristenunternehmen die Häuser übernommen und Hostels, Restaurants und Cafés eingerichtet.

Wir bewegen uns anschließend nordwärts zum Festland über Porto Montt zum Lago Llanquihue am dem auch der gleichnamige Ort mit der Daimler Werkstatt Kaufmann liegt. Wir kommen abends an und finden ein Übernachtungsplatz an einem Fußballplatz, der etwas am Rande der Stadt in einer guten Wohngegend liegt. Dort ist ein spannendes Fußballspiel am Laufen, das Peter interessiert mit einem Bier in der Hand verfolgt. Nachts ist es ruhig bis morgens gegen 8:00 die Arbeiter der Firma Nestle kommen. Unwissentlich kamen wir in den Genuss des Werkschutzes am Personaleingang.

In der Werkstatt angekommen fragen wir nach dem Chef der Serviceabteilung, der gutes Englisch spricht (das war der Tipp von Jens). Peter kann das Problem am Auto differenzierter in Englisch als in Spanisch beschreiben. Sicherheitshalber hat er sich die wichtigsten Fachbegriffe in Deutsch, Spanisch und Englisch aufgeschrieben.

In der Zeit des Prüfens nutze ich den Internetkontakt über die Firma. Schließlich steht das Ergebnis fest: am linken Vorderreifen ist der Stoßdämpfer und der Querträger vom Vorderrad beschädigt.

Wir wurden freundlich und sachgemäß bedient. Die Aufmachung des Betriebs entspricht einer deutschen Werkstatt mit chilenischem Couleur.

Der nicht vorhandene Querträger wird über Nacht aus Santiago angeliefert und am Folgetag eingebaut. Leider gibt es keinen Stoßdämpfer in entsprechender Baulänge, da in Chile der Sprinter 4x4  unbekannt ist. Die Lieferung aus Europa würde ca 2 -3 Wochen dauern. Es muss also bis Santiago so weitergehen und Frank und Renate können uns hoffentlich weiterhelfen.

 

Die kommende Nacht verbringen wir auf einem teureren Campingplatz, der außer einer tollen Seelage und den Blick auf den Vulkan Orsono nicht viel bietet, was den Preis rechtfertigt. Der Betreiber und seine erwachsenen Kinder sprechen fließend Deutsch.

Am nächsten Tag sind wir um 11:00 h in der Werkstatt. Das Auto ist um 16:00 h fertig und bis dahin treiben wir uns in der Ortschaft rum. Wir kommen an einer Metzgerei namens Mödinger vorbei, die in deutschem Stil aufgezogen ist. Wir sehen alle möglichen Wurst- und Fleischsorten wie zu Hause z.B. Bierschinken, Lyoner, Salami, Blutwürste usw... Alles sieht lecker und nicht fett aus und wir müssen unbedingt etwas kaufen. Die Entscheidung fällt auf Bierschinken, gekochten Schinken, Salami und zwei Steaks. Unterwegs sehen wir Plakate, die zum Wochenende ein „deutsches Bierfest“ ankündigen. Der ganze Ort wirkt sehr deutsch.

 

Ich habe Geburtstag und bekomme jede Menge Glückwünsche per Whatsapp und auch per Email.

 

Ich danke Euch allen für diese Glückwünsche zum Geburtstag, die verbunden sind mit guten Wünschen u.a. für die Gesundheit und unsere Reise.

Ich bin noch ganz gerührt, dass ihr mich in der Ferne nicht aus dem Kopf verliert. Herzlichen Dank Euch allen dafür.

Mit der Familie konnten wir skypen und unsere Schwiegertochter Sarah hat mir ein wunderschönes Geburtstagslied zusammen mit der kleinen Emilia gesungen.

 

Um 16:00 h ist das Auto fertig und wir machen uns auf Richtung Lago Rinco.

Die Landschaft verändert sich. Das maritime, subtropische Inselklima von Chiloé wechselt in Wiesen, Getreidefelder, dichte Bewaldung, sanfte Berge und Seen, alles überschattet von chilenischen Vulkanen. Peter findet den Vergleich zum Allgäu!!! 

Im Reiseführer lese ich, dass wir uns im „kleinen Süden“ Chiles befinden, der mit ca. 500 000 Einwohner recht dicht besiedelt ist. Mitte des 19. Jahrhunderts haben sich hier vor allem Deutsche und Schweizer angesiedelt und den Boden beackert. Heute leben die Leute von der Landwirtschaft, Viehzucht und Tourismus

 

Wer will schon einen Vulkanausbruch erleben?

Kennt Ihr Euch aus mit Vulkanen? Es gibt hier an jeder Biegung Vulkane.  Sie sehen wunderbar aus, meist mit einer schneebedeckten Kuppe. Sie sind teilweise erloschen und verschiedentlich aktiv.

Wir lernen hier sehr viel über Tektonic, Bildung von Bergen, Erdbeben und daraus folgender vulkanischer Tätigkeit.

Und es noch gar nicht so lange her (2013), dass der letzte Vulkanausbruch stattgefunden hat.

Chile ist ein Erdbebengebiet und viele Beben werden im normalen Alltag nicht gespürt. Allerdings gab es im Jahr 2010 ein Erbeben mit Stärke 8,8 und einen nachfolgenden Tsunami.

In allen Orten und Städten am Meer sind für die Bevölkerung Fluchtstraßen im Falle eines Tsunami markiert .    

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Kommentare: 1
  • #1

    Franky (Dienstag, 02 Februar 2016 10:33)

    Ich muss sagen toll das Ihr so super Söhne habt die so gute Anregungen bringen. Find ich super mit dieser aktuellen Landkarte. Lob an Lennard und Normen.

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