zurück in Argentinien

An der Grenze verabschieden wir uns von Elisabeth und Otto. Wir wollen zurück an die Ostküste zum Nationalpark Monte Leòn. Wir reisen in Argentinien ein und fahren auf Asphalt Richtung Rio Gallegos und weiter zum Park. Der ideale Tag zum Fahren, denn es regnet häufig. Wir kommen abends an und der Park ist verschlossen. Die Parkverwaltung befindet sich bei der Estancia Monte Leòn, so dass wir vorm Eingang übernachten – und Internet empfangen konnten. Zwar langsam aber immerhin!

Am Morgen wird uns gesagt, dass der Park wegen des Regens nicht befahrbar sei und wir gegen 13:00 h wieder kommen und fragen sollen.

 Ok. Wir nutzen die Zeit zum Einkaufen. Das ist unbedingt nötig, denn mangels Einkaufsmöglichkeiten leben wir seit 2 Tagen von der Substanz.

Und Wäschewaschen ist angesagt. Außerdem Diesel tanken und Wasser auffüllen. Bei der Tankstelle gibt es einen Wasserhahn in der Dusche der Truckfahrer, die sich gegen kleines Geld hier frisch machen.  Das Wasser läuft quälend langsam in den Tank.

Um 13:00 h sollen wir wieder bei der Parkverwaltung sein, so dass die Zufuhr kurz nach 12 h abgebrochen wird. Immerhin ist der Tank zu 50% voll. Müssen wir eben sparsam sein.

 

Wir haben Glück! Der Park ist mittags geöffnet. Die Wege sind abgetrocknet. Im Park sehen wir eine riesige Kolonie Pinguine; es sollen tausende davon sein. Außerdem Seelöwen, Kondore und verschiedene Raubvögel, Möwen in großer Zahl. Es gibt Pumas im Park, die aber vorwiegend nachtaktiv sind. Wir haben tagsüber keine gesehen. Darüber bin ich froh, während Peter laut überlegt, wie er sie anlocken kann.

 

 

Am Abend geht mit der Ebbe das Wasser weit zurück, so dass wir entlang der Felsen laufen können. Obwohl wir die Zeit des Hochwasser kennen, fühle ich mich unsicher, denn die Felsen sind so hoch, dass kein Rauskommen mehr möglich ist.

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