Estancia Haberton

Der heutige Tag gehört der Vergangenheit der Familie Bridges, die der anglikanischen Kirche angehörten und hier lebende Indianer missionierten (1870). Thomas Bridges hatte bereits bei einem vorhergehenden Aufenthalt auf den Falklandinseln die Sprache der Yámana-Indianer gelernt, um später ein Wörterbuch darüber zu verfassen. Die Sprachkenntnisse waren beste Voraussetzung für seine Missionierung.

 

Nach seinem Abschied schenkte ihm Präsident Julio A. Roca 20 000 Hektar Land, auf der die Estancia Haberton gegründet wurde. Heute wird der Betrieb in der 6. Generation weiter geführt.

 

Unsere Führerin Rosio, eine junge Frau, nimmt sich 3 Stunden Zeit, um uns die Historie der Estancia nahe zu bringen. Das sind sehr interessante Stunden, die mit einem Gang durch die Pflanzenwelt der Insel enden. Nach einer kurzen Pause wird uns das Meeresfauna-Museo zur Besichtigung angetragen, in dem wir die Skelette der Meerestiere des Landes besichtigen konnten. Anschließend sind wir ziemlich platt.

 

Am Abend entschließen wir uns auf einem weiteren – wiederum einsamen und schönen - Stellplatz, an dem diesmal ein kleiner Fluss vorbei plätscherte, das Auto zu entstauben. Es war mit einer dicken Staubschicht überzogen.

 

Morgens beim Frühstück sehen wir dicht beim WOMO 2 wilde Pferde die grasen und uns beobachten. Peter versucht sie mit unseren Frühstücks-karotten anzulocken, was nicht gelingt.

 

Unsere Reise geht weiter nach Ushuaia (ausgesprochen „Uswaja“), südlichste Stadt der Welt, 60 000 Einwohner.

 

 

Drei Aufgaben: Einkaufen, Wäsche waschen, Internet....

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